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Magazin - Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg
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Erschienen: November 2011 | Magazin Holzbau und Ausbau

Duale Berufsausbildung
nicht unter Wert verkaufen



In einem Schreiben an die baden-württembergische Kultusministerin warnt der Handwerkstag vor einem weiteren Attraktivitätsverlust der Berufsbildung gegenüber den akademischen Bildungsgängen. Der Handwerkstag spricht sich für ein Prinzip der Gleichwertigkeit aus. Die von der Kultusministerkonferenz bislang favorisierte Einordnung des Abiturs auf Niveau 5 und die Spreizung der dualen Berufsausbildung über die Stufen 3 bis 5 stelle die qualitativ hochwertigen deutschen Berufsabschlüsse mit ihrem starken Fokus auf berufliche Handlungsfähigkeit und die Wertigkeit der dualen Ausbildung in die zweite Reihe, kritisiert der Handwerkstag. Auch mit Blick auf die Landeskampagne „Guter Plan!“ sei es ein offensichtlicher Widerspruch, einen Abiturienten, der sich gezielt für eine duale Ausbildung entscheide, von Stufe 5 auf 4 herabzustufen. Der Handwerkstag appellierte an die Ministerin, sich für die Positionen des Handwerks einzusetzen und beide auf dem DQR-Niveau 4 einzuordnen. Unstrittig ist die Einstufung der Meisterausbildung auf Niveau 6 analog zum hochschulischen Bachelor. Dafür hatte sich das Handwerk im Vorfeld konsequent und erfolgreich eingesetzt.


Erschienen: November 2011
Holzbau und Ausbau | Info-Magazin | 5755 E
Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg



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